Abenteuerwanderung Jungpfadfinderstufe

Erschienen am 17. Oktober 2021 in Diözese Erfurt

Dorothea Schümann

 

Gemeinsame Abenteuer – darum geht es in der Jungpfadfinderstufe. Bei herbstlichem Sonnenschein trafen sich deshalb die Jungpfadfinder*innen aus ganz Thüringen zu einer Abenteuerwanderung im Hainich.

Am 16. Oktober machten sich über 20 Jungpfadfinder*innen aus vier Stämmen auf den Weg. Gemeinsames Ziel: der Nationalpark Hainich. Dort erwartete sie eine Wanderung voller Abenteuer. Auf 13 Kilometern Wanderweg fanden sie Stationen zu den sechs Abenteuern der Jungpfadfinderstufe. Gestartet wurde mit einem Impuls im Zeichen des „Abenteuer Glauben“. Bald darauf gab es das „Abenteuer Trupp“ zu erleben. Beim Fan-Schnickschnackschnuck jubelten sie füreinander und mussten anschließend eine fremde Person aus der Gruppe finden und Fragen über sie beantworten. Beim „Abenteuer Vielfalt“ lernte die Gruppe, Pfadfinder in zwölf verschiedenen Sprachen zu sagen. Denn Pfadfinder gibt es auf der ganzen Welt und jede Sprache hat ein anderes Wort dafür. Außerdem war eine ausführliche Mittagspause angesagt, bei der sich die Kinder der verschiedenen Gruppen besser kennenlernten. Einige Kilometer weiter wurden verschiedene Gegenstände im Wald gesucht, denn beim „Abenteuer Leben“ geht es nicht nur darum, zu feiern, sondern auch seine Umwelt genau zu beobachten. Die Aufgabe, sich selbst mit seinen Stärken, Wünschen und Gedanken zu malen, war für manche in der Gruppe eine Herausforderung. Auch das „Abenteuer Ich“ gehört zum Leben als Jungpfadfinder*in. Schließlich gab es das „Abenteuer Gesellschaft“ zu erleben, bei dem es galt falsche von echtenn Kinderrechten zu unterscheiden.

Obwohl es kein echtes Kinderrecht ist, Kekse zu bekommen, fand der Tag seinen Abschluss mit Keksen und Blause (blauer Brause) auf dem Spielplatz des Nationalparks. Ganz nebenbei gab es wundervolle Eindrücke von Sonnenschein im Blätterdach, Nebel über der Trockenwiese und der Ruhe der Natur aufzusaugen.

So manche Jungpfadfinder*innen nahmen am Ende Kontaktdaten von neuen Freund*innen mit nach Hause. Alle nahmen jedoch die Erinnerungen an neue Abenteuer mit.
Wir freuen uns auf das Wiedersehen im nächsten Jahr!

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