Jenaer Jungpfadfinder engagieren sich in der Klimafolgenforschung

Erschienen am 28. März 2022 in Stamm Jena "St. Michael"

Mathias Sambale

 

Wir Jupfis haben bei der letzten Gruppenstunde am Pfarrhaus ein Beet angelegt. Es ist aber nicht einfach ein normales Beet, sondern mit diesem Beet wollen wir Wissenschaft betreiben. Elf verschiedene Pflanzen haben wir eingepflanzt sowie einen „Klimalogger“. Von nun an wollen wir in jeder Gruppenstunde nach unseren Pflanzen sehen und wöchentlich dokumentieren, wie weit sie sich schon entwickelt haben, ob schon die ersten Knospen oder Blätter zu sehen sind, wann die Blüten aufgehen und wann sie schließlich zu Früchten werden. Insgesamt wollen wir unser Beet über zwei Jahre beobachten.

Unser Beet ist nicht das einzige dieser Art, sondern eines von insgesamt 28 in Jena sowie vielen weiteren in Halle, Leipzig und Berlin. Wir sind damit Teil eines größeren Forschungsprojektes, an dem sich viele Menschen in den genannten Städten mit Beeten im eigenen Garten beteiligen. Untersucht werden soll so, wie sich unterschiedliche Standorte mit ihren je eigenen Bedingungen auf das Wachstum der Pflanzen auswirken. Laut Aussage der Initiatoren des Projektes geht es letztlich auch darum „konkrete, lokal umsetzbare Ansätze zu Naturschutz und Klimaanpassung für urbane Grünflächen“ zu erarbeiten. „So erproben wir Handlungsmöglichkeiten, um unsere Städte klimaresilienter zu machen.“ (www.pflanzeklimakultur.de)

(von Mathias)

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