Vorhang auf für den Zirkus Pfadissimo!

Erschienen am 16. Mai 2022 in Diözese Erfurt

Franz Klingebiel

 

Über 100 Pfadfinder*innen der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg ließen sich am Wochenende vom 06.-08. Mai als Zirkusartisten ausbilden!

Das traditionelle Georgslager des DPSG Diözesanverband Erfurt konnte in diesem Jahr endlich wieder stattfinden und erhielt großen Zulauf: Aus allen sechs Stämmen der Diözese kamen Pfadfinder*innen in Neudietendorf zusammen. Am Freitag reisten die Gruppen aus Jena, Weimar, Erfurt, Niederorschel, Uder und Heiligenstadt zusammen. Das Wochenende begann mit Zelte aufbauen, Kennenlernen und Lagerfeuer.

Der Samstag stand ganz unter dem diesjährigen Motto „ Zirkus Pfadissimo“: Am Vormittag fanden Workshops von Clownerie, über Zauberei und Jonglage bis hin zur Artistik statt. Dabei wurden kleine Programmpunkt für die große Zirkusshow am Abend eingeübt. Am Samstag Nachmittag teilten sich die Teilnehmenden jedoch zunächst in ihre Altersstufen auf: Die Jüngsten werden Wölflinge genannt. Sie veranstalteten eine Wanderung, bei der sie mit verschiedenen Aufgaben ausgerissene Zirkustiere einfangen mussten. Die Jungpfadfinder*innen (10-13 Jahre) absolvierten an Stationen eine Ausbildung als Artist*innen. Sie mussten Mut, Vertrauen und Geschicklichkeit beweisen. Die Pfadfinder*innen und Rover*innen sind die Altersstufen der Älteren. Sie machten sich in Kleingruppe auf eine Ralley durch Neudietendorf und Umgebung und entdeckten dabei nicht nur den Ort sondern lernten auch einiges über Thüringen und die anderen Pfadfinderstämme.

Den Höhepunkt des Lagers stellte die große Zirkusshow am Samstag Abend dar. Die Pfadfinder*innen führte ein buntes Programm auf, wobei einige versteckte Talente zum Vorschein kamen. Es wurden Riesenseifenblasen gemacht, mit Pois, Bällen und Ringen jongliert, eine geheime Truhe geöffnet, durch Papier geklettert, Menschenpyramiden gebaut und vieles mehr. Natürlich durften Zuckerwatte und Popcorn im Zirkus auch nicht fehlen. Den Ausklang des Abends bildetet erneut eine Lagerfeuerrunde mit Gesang und Gitarre.

Am Sonntag fand ein Gottesdienst statt, der uns erlaubte auf unsere Talente und unser Miteinander zu schauen. Die anschließende Reflexion ergab, dass alle ein aufregendes, vielfältiges und ereignisreiches Wochenende hatten. Wir freuen uns schon darauf im kommenden Jahr wieder mit so vielen Menschen zusammen kommen zu können.

(Beitrag von Dorothea Schümann)

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