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Pfadi-Fahrrad-Hike im Eichsfeld

Vom 29. zum 30. August startete die Pfadi-Stufe unseres Stammes zu einem Fahrrad-Hike. Mit Fahrradtaschen und zwei Kinderwagenanhängern für unser Essen und das Schlafzeug brachen wir auf in Richtung Klüschen Hagis. Pfarrer Husmann aus Martinfeld hatte uns dort am Abend empfangen, und wir konnten im Hof des Hauses unser Nachtlager aufschlagen.
Zuerst wurde Holz für das abendliche Feuer gesammelt. Mit Axt und Säge wurde alles für unsere kleine Feuerschale zerkleinert und das Feuer entzündet. Nach getaner Arbeit und dem Aufbau des Nachtlagers gab es erst einmal ein wohlschmeckendes Abendbrot, zusammengestellt aus dem, was alle mitgebracht hatten. Nach Spielen, Gesprächen und einem Abendsegen am Feuer konnten alle gut schlafen unter dem sternenbedeckten Himmel der Wallfahrtsstätte Klüschen Hagis.
Der nächste Tag versprach sonnig und warm zu werden, und so brachen wir nach dem Frühstück und einem Segensgebet am Kreuz unser Lager ab, um weiter zu radeln. Wir erreichten Martinfeld und Ershausen. Auf dem Friedhof des Johannes Stiftes erfuhren wir beim Gedenkstein der Opfer der Euthanasie, wie Menschen mit körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen von den Nationalsozialisten aus dem Johannesstift abgeholt und zu medizinischen Versuchen missbraucht bzw. getötet wurden. Die Jugendlichen hatten dazu noch viele Fragen und waren sehr betroffen davon, was alles in dieser Zeit hier im Eichsfeld passiert ist.
Danach fuhren wir weiter nach Lengenfeld unterm Stein. Wir besichtigten das Schloss Bischofstein, das 1747 als Sommerresidenz und Sitz der Vögte des Mainzer Kurfürsten Johann Friedrich Karl von Ostein (1689–1763) erbaut wurde. Heute beherbergt es eine Seniorenresidenz. Am Draisine-Bahnhof legten wir eine kurze Pause zum Eisessen ein. Danach ging es weiter auf dem Kanonenbahnradweg und durch vier ehemalige Eisenbahntunnel.
Nach einer Stärkung mit einer zünftigen Brotzeit verließen wir den Kanonenbahnradweg in Richtung Kefferhausen und besuchten die Unstrut Quelle. Danach ging es weiter bis zur Werdingshäuser Kirche. Auf dem Weg nach Heuthen gelangten wir auf den neuen Fahrradweg nach Geisleden. Nach wenigen Kilometern erreichten wir wohlbehalten Heiligenstadt. Dort verabschiedeten wir uns voneinander, um uns am nächsten Tag wieder zum Gemeindefest in St. Aegidien zu treffen.
Alle Pfadis waren sich einig, dass wir einen Fahrrad Hike ganz bald wieder machen werden

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