Als Teilnehmende der 34. Diözesanversammlung in Heilbad Heiligenstadt erlebten wir ein Wochenende, das ganz im Zeichen wichtiger personeller Weichenstellungen und zukunftsweisender Anträge stand. Unsere Versammlung, die vom 21. bis 23. November 2025 stattfand, war gut besucht und handlungsfähig.
Neue Gesichter und wichtige Ämter
Ein zentraler Moment der Versammlung war die Wahl unserer neuen Diözesankuratin. Der Wahlausschuss hatte im Vorfeld intensiv nach einer Nachfolge gesucht, da Thomas Rhode von seinem Amt zurücktreten würde. Die Besetzung dieses Amtes galt als besonders herausfordernd, da es viele Wochenendtermine mit sich bringt.
Wir freuten uns sehr, Franziska Eckart-Hawlitzky als Kandidatin begrüßen zu dürfen. Sie stellte sich der Versammlung vor und erläuterte ihre Motivation. Nach einer anschließenden Personaldebatte wählten wir Franziska Eckart-Hawlitzky zur neuen Diözesankuratin, die das Amt annahm.
Ebenfalls freudig aufgenommen wurden die Berufungen in der Diözesanleitung. Der Diözesanvorstand hieß Franka Wüstefeld als Referentin für die Jungpfadfinder*innenstufe und Simon Stöber als Referenten für die Pfadistufe willkommen und berief sie in ihre Ämter.
Mit Blick auf die Zukunft mussten wir auch die Ankündigung zur Kenntnis nehmen: Die Amtszeit von Doro und Franz, unseren beiden Diözesanvorsitzenden, endet mit der Diözesanversammlung 2026, und beide haben erklärt, für keine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Dies stellt den Wahlausschuss nun vor die große Aufgabe, Nachfolger für diese Schlüsselpositionen zu finden.
Entscheidungen für das kommende Jahr
Ein Großteil des Samstagnachmittags war den Anträgen gewidmet, in denen wir die Richtung für das nächste Jahr festlegten.
Zunächst bestimmten wir die Jahres- und Veranstaltungsplanung 2026. Wir legten wichtige Termine fest, darunter das DiLeiLa im Januar 2026, das rdp-Lager und die nächste Diözesanversammlung, die im November 2026 in Weimar stattfinden soll. Dieser Antrag wurde von der Versammlung angenommen.
Besonders intensiv diskutierten wir über den Antrag zum neuen Logo des Diözesanverbands. Das bisherige Logo, das sich am inzwischen nicht mehr verwendeten alten Bistumslogo orientierte, wurde kaum noch genutzt. Es bestand der Wunsch nach einem moderneren Erscheinungsbild. In einem detaillierten Auswahl- und Verfeinerungsprozess fanden wir den finalen Entwurf der schließlich breite Zustimmung in der Versammlung.


Eine wichtige Kurskorrektur betraf das Diözesanbüro in Uder. Ursprünglich war die Auflösung des Büros für Ende 2025 geplant. Angesichts der regen Nutzung, insbesondere im Rahmen der Vorbereitung des Ironscouts, und dem Wunsch des Stammes Uder, es weiter zu nutzen, überdachten wir diese Entscheidung. Der neue Plan, der für die Jahre 2026 bis 2030 gilt, sieht eine gemeinsame Nutzung mit dem Stamm Uder vor: Der Diözesanverband behält die Adresse als festen Sitz und nutzt den hinteren Raum als Archiv und Materiallager, während der Stamm Uder den vorderen Raum für Gruppenstunden nutzen und sich im Gegenzug um die Weiterleitung der Post kümmern wird. Dieser Antrag wurde angenommen.
Mit diesen weitreichenden Entscheidungen schlossen wir die 34. Diözesanversammlung am späten Samstagnachmittag ab. Die Versammlung war ein sichtbares Zeichen für das vertrauensvolle Miteinander und das Engagement der Diözesanleitung, die die anstehenden Projekte auch unter hohem persönlichem Einsatz vorantreibt.
Ironscout 2025: Dankeschön und Georgsmedaille
Ein besonderes Highlight war in diesem Jahr der Dankschön-Abend zum Ironscout 2025. Hierzu waren die zahlreichen Helfenden des Ironscout zu einem leckeren Buffet und einer ausgelassenen Feier eingeladen. Doro und Franz dankten den Helfenden und insbesondere den Kernteamleitenden mit persönlichen Worten und überreichten Geschenke. Ein besonderes Highlight war die Verleihung der DPSG-Georgsmedaille an „Mr. Ironscout“ Martin Armborst. Mit enormer Ausdauer und Kraft hat er das Projekt von der ersten Antragstellung vor zwei Jahren bis zur tatsächlichen Durchführung durchgetragen.
























