Zeltworkshop, Familiengottesdienst und 30 Jahre Pfadfinderstamm St. Ägidien
Ein Wochenende voller Begegnungen, Tatkraft und Pfadfindergeist erlebte der DPSG-Pfadfinderstamm St. Aegidien am 13. und 14. Juni auf der Pfadfinderbleibe in Heiligenstadt.
Zum Zeltworkshop am Samstag waren alle Mitglieder eingeladen, gemeinsam die große Jurte aufzubauen und dabei ganz praktisch zu lernen, worauf es beim Aufbau eines solchen beeindruckenden Gruppenzeltes ankommt. Mit viel Begeisterung, Teamarbeit und gegenseitiger Unterstützung wurden Seile gespannt, Stangen aufgerichtet und Planen verbunden. Schnell zeigte sich: Gemeinsam gelingt vieles leichter – und macht dabei auch noch jede Menge Spaß.
Neben der Jurte standen auch die traditionellen Beduinenzelte und Kothen im Mittelpunkt des Workshops. Erfahrene Pfadfinderinnen und Pfadfinder erklärten die Besonderheiten der verschiedenen Zeltformen, bevor sie gemeinsam aufgebaut wurden. So konnten alle wichtige Erfahrungen für das kommende Frühlingslager auf der Pfadfinder Bleibe sammeln und ihr Wissen erweitern.
Nach getaner Arbeit wartete ein wohlverdienter Mittagsimbiss auf die fleißigen Helferinnen und Helfer. Bei guten Gesprächen und fröhlicher Stimmung wurde neue Energie getankt und die Vorfreude auf den nächsten Tag wuchs.
Der Sonntag begann mit einem festlichen Familiengottesdienst in der Alten Burgkapelle, die auch als Friedenskapelle bekannt ist. Ein besonderer Moment war die feierliche Aufnahme von 20 neuen Messdienerinnen und Messdienern, sowie Schola Mitgliedern in die Gemeinde. Unter dem Beifall der zahlreichen Gottesdienstbesucher erhielten sie ihr Rochett und wurden herzlich zu ihrem neuen Dienst begrüßt und beglückwünscht.
Für den Pfadfinderstamm St. Ägidien gab es noch einen weiteren Grund zum Feiern: Im Rahmen des Gottesdienstes wurde das 30-jährige Bestehen des Stammes gewürdigt. Drei Jahrzehnte voller Abenteuer, Freundschaft, Engagement und gelebter Gemeinschaft wurden dankbar in Erinnerung gerufen.
Zum Abschluss des Gottesdienstes bildeten sich zahlreiche Kreise. Gemeinsam erklang das bekannten Pfadfinderlied, begleitet von den typischen Gesten und Zeichen, die die DPSG-Pfadfinder miteinander verbinden. Ein bewegender Moment, der auch die besondere Verbundenheit des Stammes mit der Gemeinde spürbar machte.
Anschließend waren alle Gäste zum Grillen und Kaffeetrinken auf die Pfadfinder Bleibe eingeladen. Obwohl das Wetter sich nicht immer von seiner besten Seite zeigte, fanden alle Untereschlupf in den aufgebauten Zelten und in der großen Jurte. Das knisternde Feuer in der Mitte sorgte zusätzlich für Wärme und eine gemütliche Atmosphäre.
So ging ein rundum gelungenes Wochenende zu Ende. Es war geprägt von vielen guten Gesprächen, herzlichen Wiedersehen, Glückwünschen, gemeinsamem Essen und wertvollen Begegnungen. Die Freude am Miteinander, die Hilfsbereitschaft und der starke Gemeinschaftssinn waren überall spürbar. Gestärkt, glücklich und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck machten sich alle auf den Heimweg – mit der Gewissheit, dass Pfadfindersein in der Gemeinde vor allem bedeutet, Freude zu teilen, füreinander da zu sein und gemeinsam unvergessliche Momente zu erleben.
Gut Pfad!




















